BAföG erleichtert das Studium
Um das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, für sich in Anspruch nehmen zu können, etwa für ein Studium, muss man einen Antrag stellen und damit nachweisen, dass alle Voraussetzungen für die Gewährung der Zahlungen erfüllt sind.
Mit dem Thema BAföG sollte man sich daher möglichst früh auseinandersetzen, wenn die eigenen Mittel nicht ausreichen, um ein Studium zu beginnen. Das gilt vor allem dann, wenn die Universität oder Fachhochschule weiter entfernt ist, und ein Umzug sowie eine eigene Wohnung nötig werden. Den Antrag für das BAföG erhält man an der Uni, über das Internet oder kann ihn sich notfalls auch zuschicken lassen.
Ein Großteil der Formulare, die für das BAföG ausgefüllt werden müssen, befasst sich mit den Finanzen. Dazu gehören unter anderem das eigene Vermögen etwa in Form von Sparbüchern, Sparverträgen oder Tagesgeldkonten, eigenes Einkommen, das Gehalt der Eltern sowie die Höhe der Miete. Aus diesen Daten wird ermittelt, ob und in welcher Höhe BAföG gezahlt wird.
Hinzu kommen die Bedingungen, dass die Ausbildung förderungswürdig ist und man selbst nicht zu alt ist. Bei einem Studium liegt die Altershöchstgrenze bei 30 Jahren. Während des Studiums gilt es dann, sich anzustrengen und die nötigen Scheine in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Denn BAföG wird nur für die Regelstudienzeit gewährt und auch nur dann, wenn die entsprechenden Leistungsnachweise vorgelegt werden können.
Sollte man durch das Raster fallen und die Voraussetzungen für das BAföG nicht erfüllen, besteht immer noch die Möglichkeit, einen Studentenkredit zu beantragen, den viele Banken als eigenständiges Produkt bewerben. Der Vorteil von einem Studentenkredit liegt nicht nur im niedrigen effektiven Zinssatz, sondern auch der monatlichen Zahlung des Geldes. So sind die laufenden Kosten gedeckt, der Kopf frei und das Studium kann schneller abgeschlossen werden. Ein Vorteil, der sich in barer Münze auszahlt.
Christoph Piekarz
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