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Riestergeförderte Rente auf Basis auf Basis von Investmentfondssparplänen

Von über 5 Millionen Deutschen wurden inzwischen Investmentfondssparpläne abgeschlossen, mit denen sie ihre vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitgeber vermehren.

Mindestens noch einmal so viele "normale" Sparplandepots dürften hinzukommen.
Trotz zwischenzeitlicher Börsenflaute hat der Run auf die Fonds seinen guten Grund: Die monatliche Geldanlage eines flexiblen Betrages (meist mindestens
50 Euro) bringt je nach Fondstyp eine attraktive Rendite von langfristig 6 bis 10 Prozent pro Jahr.
Kündigungsfristen sind nicht einzuhalten. Es überwiegen die Vorteile.
Vor- und Nachteile von Investmentfondssparplänen

Vorteile:
• Jederzeit flexible Ein- und Auszahlung
• Ein- und Auszahlpläne sind individuell möglich
• höhere Renditechance als üblich bei überschaubarem Risiko
• Schon mit geringen Beträgen ab etwa 50 Euro ist ein Einstieg möglich
• Wahlmöglichkeit für Auszahlungsplan mit Kapitalerhalt (geringere, aber lebenslange private Altersvorsorge) oder Kapitalverzehr

Nachteile:
• garantierte lebenslange Auszahlung nicht in jedem Fall
• Beim Kauf gibt es einen Ausgabeaufschlag (Ausweg: Discount-Broker bieten häufig Fonds mit halbiertem und selten ganz ohne Aufschlag)
• falls Sparerfreibetrag ausgeschöpft ist, volle Besteuerung der jährlichen Ausschüttungen

In ihrer klassischen Form sind Investmentfonds nicht für die "Riester-Rente" geeignet.

Dazu müssen sie wie Fondspolicen mit einer Auszahlungsgarantie "nachgerüstet" werden: Hierzu muss von der  Fondsgesellschaft garantiert werden, dass der Kunde am Ende zumindest seine eingezahlten Beträge wieder herausbekommt.

Es genügt, dass die Gesellschaften als Garantie ihre Finanzreserven angeben.

Bei Versicherern ist eine Absicherung der Garantie pro Vertrag üblich, die vom Kunden mitbezahlt wird.

Fondsgesellschaften können sich Absicherungskosten ersparen, und somit Renditeeinbussen beim Kunden verhindern, da sie kein Sicherungskapital vorhalten müssen um den Kapitalerhalt der eingezahlten "Riester-Beiträge" zu garantieren.

Erst wenn das Guthaben unter einen Wert fallen sollte, der für Bundeswertpapiere gleicher Laufzeit erzielt wird, müssen die Fondsgesellschaften 8 Prozent der bis dahin eingezahlten Beiträge als Sicherungskapital hinterlegen.

Peter Lehmann
Service [at] altersvorsorge-rentenfonds.de



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