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Was gehört alles zu einer Immobilienfinanzierung

Der Begriff Immobilienfinanzierung beschreibt eine große Bandbreite an Finanzierungsmodellen aus den Bereichen Bauen und Wohnen. Die bekannteste Finanzierung ist die Baufinanzierung. Die Baufinanzierung dient zum Bau eines Haus oder einer Immobilie. Dabei unterscheidet man wiederum zwischen Bausparverträgen und Immobilienkrediten.

Ersteres wird lange vor dem Bau der Immobilie abgeschlossen und dient zuerst als Sparvorhaben. Hat sich mit der Zeit genügend Kapital durch den Bausparvertrag angesammelt so kann der Baukredit von der Bausparkasse vergeben werden und für die Finanzierung einer Immobilie genutzt werden. Die Zuteilung eines Kredits wird Valutierung genannt.

Ein Immobilienkredit wird ähnlich wie ein normaler Kredit vergeben. Hat der Kreditinteressent einen Kreditantrag an das Kreditinstitut gesendet, werden Alter, Beruf, Einkommen und Wohnort des Kreditnehmers genau unter die Lupe genommen und daraufhin die Entscheidung über Vergabe oder nicht-Vergabe des Kredits gefällt.

Egal für welche Form der Immobilienfinanzierung man sich entscheidet. Die meisten werden durch eine Grundschuld abgesichert. Dazu wird ein Eintrag in das Grundbuch des finanzierten Grundstücks gemacht, der den Gläubiger gegen nicht-Rückzahlung des Kredits absichert.

Steht die Finanzierung der eigenen vier Wände und läuft bereits einige Jahre so kann es vorkommen, dass es mittlerweile Immobilienkredite zu günstigeren Konditionen gibt. In diesem Fall kann man eine Vorfälligkeitsentschädigung an das derzeitige Kreditinstitut zahlen und den teuren Kredit durch einen günstigeren umfinanzieren.

Tim Ehling
tim [ät] hackwar.de



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