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Entenrennen

Viele Vereine leiden heute unter chronischer Geldnot. Die öffentlichen Zuschüsse werden drastisch gekürzt, Mitgliedsbeiträge lassen sich auch nicht beliebig erhöhen, um diese Lücke zu schließen. So sind viele Vereine gezwungen neue, innovative Wege zu gehen.

Einen kleinen Boom erleben deshalb z. Zt. die sogenannten Entenrennen. So fanden in Deutschland im Jahre 2005 alleine über 350 Entenrennen statt. Veranstalter dieser Entenrennen sind i.d.R. gemeinnützige Vereine, die mit den Einnahmen eben die o.a. Finanzierungslücken füllen.

Wie funktioniert nun ein Entenrennen? Bei einem Entenrennen, oder für die Freunde von Anglizismen, bei einem Duck-Race, werden Hunderte oder gar Tausende von kleinen, durchnummerierten Badeenten an die Bürger einer Stadt verkauft. Dieser Verkauf läuft über die Mitglieder des Vereins oder über Vorverkaufsstellen in Einzelhandelsgeschäften.

Die verkauften Badenten werden dann am Renntag gemeinsam von einer Brücke in einen Fluss geworfen und schwimmen ein stückweit diesen Fluss hinunter. Die Badeenten, die als erstes ein Ziel erreichen, haben für den Besitzer der Ente einen Sachpreis gewonnen. Diese Sachpreise werden vorher von der örtlichen Wirtschaft gespendet.

Eigentlich ist ein Entenrennen nichts anderes als eine riesige Tombola - nur halt viel spektakulärer und vor allem sehr publikumsträchtig. Entenrennen ziehen in den veranstaltenden Städten regelmäßig Tausende von Zuschauern und Besuchern an.

Auf der Internet-Seite www.entenrennen.net finden Veranstalter zahlreiche Tipps, Informationen und Hilfestellungen zu Entenrennen. In einem angeschlossenen Shop können geeignete Rennenten für Entenrennen gekauft oder sogar gemietet werden. Ein umfangreicher Terminplan aller Entenrennen rundet diese Seite ab.

Bernfried Warning
info [at] warning24.de



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