Die pulsierende Magnetfeldtherapie
Unter der pulsierende Magnetfeldtherapie versteht man eine Therapie mit pulsierenden Magnetfeldern. Zur Behandlung werden unter anderem Magnetspulen, Magnetfeldgeräte, Magnetkissen und andere magnetische Gegenstände eingesetzt. Das entstehende bzw. existierende Magnetfeld ist vom Patienten selbst nicht spürbar. Durch die Durchblutungsförderung kann es jedoch zu einem Wärmegefühl oder leichtem kribbeln kommen. Da das Magnetfeld Kleidung durchdringen kann ist auch die Anwendung kein Problem.
Behandlungen mit einem pulsierenden Magnetfeld dauern in der Regel zwischen einigen Minuten bis zu einer halben Stunde. Eine wiederholte Anwendung pro Tag stellt kein Problem dar, nur sollte darauf geachtet werden das die tägliche Behandlungszeit eine Dauer von einer Stunde nicht überschreitet. Angewendet wird die Magnetfeldtherapie vor allem im Bereich der Orthopädie, wie z.B. bei schlecht heilenden Knochenbrüchen da sie die Knochenbildung anregt und in zahlreichen klinischen Studien nachgewiesen wurde. Allerdings ist dieses Verfahren auch sehr langwierig und der Erfolg hängt von vielen Faktoren, wie z.B. dem Alter oder der Ernährung, ab. Schädliche Nebenwirkungen zeigen sich bei der Magnetfeldtherapie nicht, das haben Studien an über 200.000 Patienten belegt. Dennoch gibt es Ausnahmen: Auf keinen Fall dürfen Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen elektrischen Implantaten behandelt werden. Ebenso ist bei Epilepsie oder nach Organtransplantationen Vorsicht geboten. Bei schwangeren Frauen wird auch von einer Behandlung abgeraten da die Auswirkungen auf das Kind noch nicht hinreichend untersucht bzw. mit Studien belegt sind.
Alexander Reinsch
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