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Was tun gegen Haarausfall

Was tun gegen Haarausfall? Unzählige Bundesbürger stellen sich diese Frage immer wieder. Ist es erblicher Haarausfall und hat sich ein Mann die Frage gestellt, ist die Antwort recht klar: Haarverpflanzung von eigenen Haaren ist die richtige Haarausfall-Behandlung in solch einem Fall.

Warum? Haare sind doch keine Pflanzen mag man einwenden. Eigenhaarverpflanzung, hier herrscht Begriffswirrwarr, auch kurz Haarverpflanzung oder analog Eigenhaartransplantation bzw. Haartransplantation genannt, ist Haarausfall-Mitteln überlegen.

Was tun diese Mittel gegen Haarausfall? Propecia etwa, wie das allseits bekannte aber nicht immer beliebte Mittel gegen Haarausfall heißt, wirkt gegen das männliche Hormon DHT. DHT, kurz für Dihydrotestosteron greift die Haarwurzeln des Mannes an. Eine Unterdrückung dessen führt also tatsächlich zum Nachlassen des Haarausfalls. Haarausfall stoppen kann Propecia oder andere DHT beschränkende Mittel dem entsprechend jedoch nur solange wie es eingenommen wird. Fällt die Unterdrückung von DHT weg fallen die Haare umso stärker wieder aus. Was tut DHT eigentlich noch? Es regelt unter anderem die Sexualität des Mannes oder diesen eher dazu an. Impotenz ist eine der gravierendsten Folgen von DHT-Unterdrückung oder Fehlen.

Eigenhaarverpflanzung ist deswegen der Begriff meiner Wahl auch wenn etwas klobig weil ich das eigene an den Haaren betonen will. Eine Haarverpflanzung von fremden Haare ist nicht möglich, sie würden abgestoßen werden vom Immunsystem. Aber darauf will ich nicht hinaus. Die Verpflanzung von eigenen Haaren weist auf die Natürlichkeit und Verträglichkeit dieses Verfahrens der plastischen Chirurgie hin. Entgegen des sehr weit in die Körperfunktionen eingreifenden Finasterid, das bei Propecia und Konsorten eingesetzt wird, handelt es sich bei Eigenhaar-Verpflanzung um eine im gewissen Sinne natürliche Methode.

Eigene Haare wachsen an anderer Stelle weiter. Ihre Umsetzung ist selbstverständlich nicht ganz so einfach wie bei Blumen aber diese Metapher ist auch nicht ganz falsch. Sie können also langfristig etwas gegen Haarausfall tun. Sie (respektive der Chirurg) nehmen einfach die verbleibenden Haare, selbst bei Glatze bleibt noch ein ein Haarkranz übrig, und lassen sie an den betroffenen Stellen, etwa den sprichwörtlichen Geheimratsecken weiter gedeihen.

Haare haben ein genetisches Programm, das ihnen sagt ob sie herausfallen sollen oder nicht. Seitlich wachsenden Haaren ist es bestimmt länger oder für immer zu bleiben. Dieses Programm ändert sich auch nicht nach dem Verpflanzen. Tun sie sich was gutes. Vergiften oder betäuben sie ihren Körper gar nichts erst. Behandeln sie den Haarausfall dort wo er stattfindet, auf dem Kopf.

Theodor Schuhmacher
artikelfabrik [at] onreact.com



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