Warum ein Holzhaus Kosten spart
Holzhäuser gelten bei Manchen Bauherren zu unrecht als unzeitgemäß, als Überbleibsel einer früheren Epoche des Bauwesens als dieses noch nicht mal so hieß. Doch Holz ist nicht von ungefähr das Baumaterial, das inzwischen seit Jahrhunderten unvermindert und auch gegenwärtig wieder vermehrt zum Hausbau oder wie wir heute auch sagen würden Eigenheim-Bau eingesetzt wird. Holz ist aber nicht nur seit eh und je ein bewährter Baustoff, nein ein Holzhaus hat weitere nicht zu verachtende Vorteile. Es ist ökologisch verträglich sofern das Holz nicht gerade Tropenholz ist und spart, fast als Nebenwirkung der Umweltfreundlichkeit noch Kosten.
Inwiefern? Ein Holzhaus das als Niedrigenergiehaus (NEH) entsprechend heutzutage gängigen Standards Energie spart, mindert natürlich demgemäß die Energiekosten. Dabei ist Holz als Baustoff sehr einfach den Normen entsprechend zu dämmen. Die Wanddicke die dafür nötig ist fällt weit geringer aus als bei den nach wie vor weit verbreiteten Baustoffen Ziegelstein oder Beton. Die Energieersparnis kann durchaus bis zu 50% betragen, ein Drittel ist gang und gäbe.
Doch dies ist nicht die einzige Kosteneinsparung. Dort wo das Massivhaus aus Stein enormen Aufwand und lange Bauzeiten verlangt wird das Holzhaus kostengünstig als Blockhaus-Bausatz quasi verschickt. So ein Blockhaus kann fast über Nacht vor Ort aufgestellt werden und steht in kürzester Zeit schlüsselfertig bereit.
Am Holzhaus sparen sie also doppelt, bei der Herstellung und dem Aufbau und bei den Betriebskosten des Hauses sprich bei der Heizung. Diese Einsparungen gehen aber nicht zu Lasten des Komforts oder des Anpassbarkeit an spezifischere Wünsche. Im Gegenteil die Holzkonstruktion ist flexibel genug um besondere Wünsche zu berücksichtigen.
Theodor Schuhmacher
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