Wozu gibt es SkyDSL
Aufgrund der zu großen Entfernung zur Vermittlungsstelle kann in manchen ländlichen Gebieten noch kein DSL genutzt werden. Hier kommt das Sky DSL als Alternative ins Spiel. Der Internetzugang, zum größten Teil der Download erfolgt über Satellit. Dazu dient eine Satellitenantenne die die Verbindung herstellt. Diese ist mit Ihrem Computer verbunden.
Eine recht große Verfügbarkeit hat das. Der Upload hingegen erfolgt bei diesem System über die Telefonleitung.
Die Geschwindigkeit ist begrenzt aufgrund des spezifischen Modems mit 56 kbit pro Sekunde oder dem ISDN mit 128 kbit pro Sekunde.
Des Weiteren ist beim ISDN eine so genannte Kanalbündelung möglich die eine doppelte Geschwindigkeit bringt aber auch doppelte kosten. Die Preise für das SkyDSL sind abhängig von der Prioritätsstufe. Diese Entscheidung, wie hoch diese sein soll, treffen Sie in dem Anbieter Vertrag. Der DSL Zugang wird schneller umso höher die Prioritätsstufe ist.
Für den Einsatz von SkyDSL benötigen Sie eine Satellitenantenne einen Computer, einen Telefonanschluss sowie eine SkyDSL PC-Karte und eine USB-Box. Bei den meisten Anbietern von SkyDSL gibt es alle diese Geräte im Komplettpaket. Die Firma TELE AG erfand den Markennamen SkyDSL und bezeichnet damit einen asymmetrischen unidirektionalen Breitband-Internetzugang der über Satellit stattfindet und ist somit ein DSL Verfahren. Zu empfangen ist diese Art von DSL überall dort wo die Ausleuchtzone hinreicht, des für SkyDSL eingesetzten Satelliten. Flächendeckend ist dies möglich in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika zu empfangen. Möglich ist Datenempfang von bis zu 24.000 kbit/s über ein Satelliten-DSL-Anschluss. Die Anfrage an das Internet für den Datenversand erfolgt dabei über eine analoge Telefonleitung oder ISDN oder auch über eine Mobilfunk-Verbindung oder andere so genannte Rückkanäle. Dies sind zum Beispiel DSL-Light oder mittels eines i-LNB. Beides geht ebenfalls via Satellit.
Um die Daten mit der Satellitenantenne empfangen zu können werden sie erst einmal umgewandelt mit Hilfe eines LNB in eine Zwischenfrequenz, welche niedriger ist. Im Anschluss wird sie von einer speziellen Tunerkarte, die sich im PC befindet, weitergeleitet an die jeweilige Internet-Anwendung, Dies kann beispielsweise ein Browser sein und wird dann dort verarbeitet. Da es auch bei dieser Variante Flatrateangebote gibt und es dazu noch die KoppelPulsTechnik gibt, halten sich die Kosten, obwohl sie höher sind als beim üblichen DSL Anschluss, noch in Grenzen. Doch gibt es auch beim SkyDSL einige Beschränkungen. Die Entfernung Erde-Satellit gilt es zweimal zu überwinden was eine große Latenz zur Folge hat. Anwendungen, welche wie es heißte zeitkritisch sind wie beispielsweise Online-Spiele können so nur eingeschränkt genutzt werden.
Alexander Hand
86Speedy [at] web.de