Kampfkunst und Kampfsport
Man unterscheidet Kampfstile in Kampfkunst und Kampfsport? Was sind die Unterschiede? Welche Kampfsportarten und Kampfkünste gibt es? Eine dieser Fragen wird sich bestimmt jeder, der einen Kampfstil trainiert oder lernen möchte, schon einmal gestellt haben . In diesem Artikel erklärt Sifu Christo von der DVT Kampfkunstschule Hannover & Braunschweig die wichtigsten Unterschiede.
"Kampfsport" wird als Sammelbegriff für viele verschiedene Kampfstile verwendet. Sehr oft wird der Begriff auch speziell mit der asiatischen Tradition des japanischen Budo oder des chinesischen KungFu verknüpft, obwohl es auch zahlreiche nicht asiatische Kampfstile gibt. Eine allgemeingültige Abgrenzung von Kampfsport zu Kampfkunst ist fast nicht möglich, da sie Grenzen fließend sind. Die folgende Darstellung soll ein wenig Orientierung geben:
Kampfsport?
Im Allgemeinen sind Kampfsportarten auf den sportlichen Wettkampf ausgerichtet. Um die eigene Kampffähigkeit mit der des Gegners zu messen, bedarf es vorher festgelegter Regeln, welche die kämpferische Leistung "messbar" machen und ernsthaften Verletzungen vorbeugen.
Kampfkunst?
Wir definieren den Begriff "Kampfkunst" gerne als "Die Kunst zu kämpfen".Kampfkunstarten/-stile befassen sich vorrangig mit der Selbstverteidigung und dem Verhalten in Konflikt- und Gefahrensituationen. Im Vordergrund steht der realistische Kampf ohne Limits und Regeln - teils auch unter Verwendung von Waffen.In den meisten Kampfkünsten sind keine Wettkämpfe vorgesehen.
Im Fokus der Kampfkünstler stehen auch "Nebeneffekte" wie die Förderung der eigenen Gesundheit, des Wohlbefinden und des Körperbewustseins. Durch Training werden Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein ausgeprägt - sowie Beweglichkeit, Schnellkraft und Reflexe geschult. Manche Systeme, vor allem aus dem asiatischen Raum, sehen sich als vollständiges "System der Lebensgestaltung" mit philosophischem Hintergrund.
Trennung von Kampfsport und Kampfkunst
Dem aufmerksamen Leser dürfte an dieser Stelle klar werden, dass sich die Kampfkünste und Kampfsportarten in machen Punkten nicht strikt trennen lassen. In vielen Kampfkünsten gibt es auch Varianten, die für den sportlichen Zweikampf entwickelt worden sind. In anderen Kampfkünsten werden Varianten für sportliche Einzelwettbewerbe trainiert, wobei hierbei der Aspekt der realistischen Selbstverteidigung in den Hintergrund tritt.
Auch im Kampfsporttraining werden menthale Aspekte berücksichtigt und Selbstdisziplin gefördert & gefordert. Ganauso können Techniken aus dem Kampfsport für den realistischen Kampf in Selbstverteidigungssituationen verwendet werden.
Die Frage sollte sich also im Wesentlichen an der ursprünglichen Zielrichtung orientieren also "Sportlicher Wettkampf mit Regeln" oder "Kampf ohne Regeln mit dem Ziel den Gegner kampfunfähig zu machen".
Sollte Sie mehr Infos zu dieser Thematik brauchen, dann klicken Sie doch auf unsere Webseiten der DVT Kampfkunstschulen in Hannover & Braunschweig:
www.dvt-hannover.de
www.dvt-braunschweig.de
Natürlich sind Sie auch zu einem kostenfreien Probetraining eingeladen!
Sifu Christo
info [at] dvt-hannover.de