Behälterbau und Apparatebau
Behälter aus Stahl werden in vielen Branchen benötigt, wie der Lebensmittelindustrie, zur Getränkeherstellung, aber auch für Chemikalien, Farben und Kosmetika. Dabei gibt es unterschiedlichste Formen, Größen und Arten von Behältern und auch je nach Anforderung mit unterschiedlichen Materialien erstellt. So gibt es selbst bei Stahl eine Vielzahl an verschiedenen Sorten, die sich in Bezug auf Korrosion, Biegesteifigkeit und Druck unterscheiden können.
Obwohl die Kugelform im Behälterbau eigentliche die ideale Form ist, wird doch meist eine zylindrische Bauweise bevorzugt. Es werden außerdem Behälter ohne Druckaufbau hergestellt, z.B. um mit einem Rührwerk den Inhalt zu verrühren. Daneben werden im Behälterbau sehr häufig Druckbehälter aus Edelstahl und Stahl hergestellt. Ein Druckbehälter wird ganz einfach so definiert, dass der Innendruck über dem des Außendruck liegt, also in der üblichen Umgebungsluft. Das Gegenteil davon wäre ein Vakuumbehälter.Andere Verwendungsarten für Behälter sind auch einfache Lagertanks und isolierte Lagertanks, bei denen der Inhalt entsprechend über oder unter der Außentemperatur liegt.
Im Behälterbau gibt es für die Herstellung verschiedene Vorschriften. So empfiehlt es sich einen Hersteller nach AD 2000 zu wählen, der außerdem durch den TÜV nach DIN EN 729-2 abgenommen wurde. Auch entsprechende Eignungsnachweise und Schweißaufsicht sollte der Betrieb auf Wunsch vorzeigen können. Gerade beim Schweißen der verschiedenen Metalle muss nämlich mit höchstem Qualitätsbewusstsein gearbeitet werden, schließlich müssen die Behälter nicht nur absolut dicht sein, sondern auch viele Jahre lang im Einsatz bleiben können. Neben dem Schweißen sollte man im Behälterbau noch Arbeitsschritte hinterfragen wie, Rundwalzen, Stanzen, Abkanten, Brennschneiden und zum Veredeln der Behälter Sandstrahlen und Lackieren.
Herold Erhart
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